Die Gefäßchirurgie befasst sich mit Erkrankungen der Arterien und Venen, die in Folge von akuten oder chronischen Verschleißerscheinungen, wie einer krankhaften Erweiterung oder Verengung der Gefäße, der Behandlung bedürfen.

Die moderne Diagnostik mit farbkodierter Duplexsonographie, Computer-, Kernspin- oder Kontrastmittelangiographie ermöglichen eine genaue Beurteilung des Gefäßsystems. Danach entscheiden wir im persönlichen Gespräch über die individuelle Behandlungsmethode.

Das Spektrum der Gefäßchirurgie beinhaltet die Operation von krankhaften Veränderungen der Bauchschlagader,  die operative Erweiterung von verengten Halsschlagadern bei drohendem Schlaganfall sowie die Anlage von Bypässen für die Becken- oder Beinschlagadern. Darüber hinaus ist die kosmetische Entfernung von Krampfadern und die Anlage von Dialyseshunts ein wichtiger Bestandteil der Gefäßchirurgie.

Gerade auf dem Gebiet der Aorten-Aneurysma-Chirurgie (Behandlung der erweiterten Bauchschlagader) werden die neuesten endovaskulären Techniken angewandt, so daß die meisten unserer Patienten über einen kleinen Schnitt in der Leiste behandelt werden können.

In der wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Gefäßkonferenz entscheiden Gefäßchirurgen gemeinsam mit den angiologischen Internisten, interventionellen Radiologen und Neurologen über die schonendsten Behandlungsmöglichkeiten.


Gefäßkonferenz

Die interdisziplinäre Gefäßkonferenz setzt sich aus Gefäßspezialisten aller Fachabteilungen unserer Klinik zusammen. Gemeinsam besprechen Gefäßchirurgen, interventionelle Radiologen, angiologische Internisten und Neurologen die verschiedenen Krankheitsbilder der Gefäßpatienten und legen individuell die weiteren Untersuchungsschritte und Möglichkeiten der Behandlung fest. Hierbei werden insbesondere die persönlichen Bedürfnisse des einzelnen Patienten sowie die aktuellsten Empfehlungen der Fachgesellschaften einbezogen.

Die Gefäßkonferenz findet jeden Donnerstag von 8:30 – 9:30 Uhr in unserem Röntgendemoraum statt.