Moderne Darmkrebstherapie im Krankenhaus Agatharied

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir gehen im Krankenhaus Agathried neue Wege in der Therapie von Darmkrebs und bieten Betroffenen ein fachübergreifendes Therapiekonzept im Rahmen eines Darmzentrums an.

Mit diesem Flyer möchten wir Ihnen die einzelnen Säulen unseres Therapiespektrums vorstellen. Es beinhaltet die Diagnose und Therapiefestlegung im Rahmen einer interdisziplinen Tumorkonferenz sowie eine fachübergreifende Behandlung und Begleitung, um den bestmöglichen Behandlungserfolg für Sie oder Ihre Angehörigen zu erreichen.

Selbstverständlich können Sie uns auch persönlich ansprechen oder über Ihren Hausarzt mit uns Kontakt aufnehmen.

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Symptom-Abklärung beim Hausarzt

Warnsignale, bei denen Sie ohne Zeitverzug Ihren Hausarzt aufsuchen sollten, sind sichtbare Blutbeimengungen im Stuhl, Änderung der Stuhlgewohnheiten, vor allem Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, aber auch häufiger Stuhldrang und faulig-eitriger Stuhlgeruch, wiederkehrende Bauchschmerzen und Blähungen, insbesondere mit begleitendem Stuhlabgang.

Ein Stuhltest und die Tastuntersuchung können erste Hinweise liefern.

Ihr Hausarzt wird dann weitere Untersuchungen zur Diagnosesicherung einleiten. Der Arzt Ihres Vertrauens sollte, weil er Ihren Zustand und Ihre Lebensituation am besten kennt, Sie von Anfang an begleiten. Er wird auch zu Rate gezogen werden, wenn es um die Entscheidung geht, ob die geplante Therapie für den Patienten auch geeignet ist.

Gastroenterologie

Als wichtigste diagnostische Maßnahme gilt die Vorsorgekoloskopie (Spiegelung des Dickdarms), die ab dem 55. Lebensjahr Krankenkassenleistung ist. Bei erblicher Veranlagung oder Beschwerden, wie Verstopfung oder Durchfällen, sollte diese schon früher erfolgen. Liegt ein verdächtigter Befund vor, wird der Gastroenterologe bei der Koloskopie eine Gewebeprobe entnehmen und untersuchen. Harmlose Polypen oder kleinere Tumor können endoskopisch entfernt werden.

Radiologie

Bilder, die mittels Computertompgraphie (CT) und Kernspintomographie (MRT) entsthen, zeigen uns wie weit fortgeschritten eine Tumorerkrankung ist, ob möglicherweise andere Organe mitbetroffen sind oder bereits Absiedelungen zum Beispiel in der Leber oder Lunge vorliegen. Das ist wichtig um zu entscheiden, ob ein Tumor gleich operiert wird oder eine Vorbehandlung notwendig ist.

Tumorkonferenz

Bilder, die mittels Computertompgraphie (CT) und Kernspintomographie (MRT) entsthen, zeigen uns wie weit fortgeschritten eine Tumorerkrankung ist, ob möglicherweise andere Organe mitbetroffen sind oder bereits Absiedelungen zum Beispiel in der Leber oder Lunge vorliegen. Das ist wichtig um zu entscheiden, ob ein Tumor gleich operiert wird oder eine Vorbehandlung notwendig ist.

Palliativmedizin

Die Palliativmedizin widmet sich der Begleitung schwer kranker Menschen - im Einzelfall auch über mehrere Jahre hinweg - die an

einer fortschreitenden Erkrankung leiden. Wichtigstes Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen trotz und mit der Krankheit

bestmöglich zu erhalten. Mit unserem Palliativteam erfüllen wir die Qualitätskriterien der Staatsregierung im Rahmen des Fachprogramms „Palliativversorgung in Krankenhäusern“.

Viszeralchirurgie

Die operative Entfernung eines Tumors ist der einzige Weg einen

Patienten von seiner Erkrankung zu heilen. Entfernt wird hierbei der Tumor mitsamt seinen Lymphabflusswegen und betroffenen Gefässen. Moderne Operationsverfahren vor allem im Bereich der Enddarmchirurgie haben dazu geführt, dass das Risiko eines

Wiederauftretens einer Tumorerkrankung deutlich verringert wurde.

Pathologie

In der Pathologie wird die Verdachtsdiagnose einer Krebserkrankung gesichert. Nach einer Operation wird der Tumor feingeweblich aufgearbeitet, um festzustellen welche speziellen Eigenschaften und welches Ausmass der Tumor hat, um entscheiden zu können ob eine anschliessende onko-logische Therapie erforderlich ist und ob spezielle moderne Chemotherapeutika eingesetzt werden können.

Onkologie

Je nach Tumorstadium und Art, bedarf es entweder vor oder nach einer Operation einer zusätzlichen Behandlung.Dies verhindert, dass ein Tumor wiederauftritt oder Absiedelungen ausbildet. Für jede Tumorart gibt es unterschiedliche Medikamente, die speziell auf den Tumor abgestimmt werden. Wichtig ist dabei aber auch der Zustand des Patienten. Diese Therapie kann ambulant in unserer onkologischen Tagesklinik durchgeführt werden

Strahlentherapie

Vor allem bei Tumoren des Enddarmes ist eine Strahlentherapie vor einer Operation wichtig um den Tumor zu verkleinern und zu vermeiden, dass ein endgültiger Darmausgang erforderlich wird. Ausserdem wird durch die Therapie das Risiko eines Wiederauftreten des Tumorleidens verhindert. Strahlentherapie wird auch eingesetzt bei schon vorliegenden Absiedelungen z.B im Bereich der Wirbelsäule um Schmerzen zu lindern.

Ihre Ansprechpartner

Leiter des Darmzentrums

Chefarzt Prof. Dr. med. H. Martin Schardey

Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie

Tel.: +49(0)8026 393-2444

Stellvertretender Leiter

Chefarzt Prof. Dr. med. Dirk Becker

Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie

Tel.: +49(0)8026 393-2222

Zentrumskoordinatorin

Oberärztin Dr. med. Susanne Rogers

Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie

Tel.: +49(0)8026 393-4316

Praxis für Onkologie/ für Strahlentherapie

im Krankenhaus Agatharied

Prof. Dr. med. Rudolf Pihusch

Hämatologie, Internistische Onkologie, Hämostaseologie

Priv. Doz. Dr. med. Ralf Wilkowski

Strahlentherapie

Tel.: +49 (0)8026 393-2925

Radiologie Agatharied

Dr. med. Thomas Sießmeier

Facharzt für Radiologie

Tel.: +49 (0)8026 389-600

Palliativmedizinischer Dienst

Oberärztin Dr. med. Ines Groh

Fachärztin für Palliativmedizin