COVID-19 - Informationen auf einen Blick.

Für Notfälle gerüstet

Das Integrierte Notfall- und Behandlungszentrum (oder kurz: INBZ) bildet die "Nahtstelle" zwischen ambulanter und stationärer Versorgung für nahezu alle Fachrichtungen des Krankenhauses und ist dementsprechend von großem Stellenwert.

Das INBZ am Krankenhaus Agatharied fungiert so als Dienstleister des gesamten Klinikums. Vorrangig ist hier vor allem, dass der Patient rund um die Uhr, gleich welcher Erkrankung oder Verletzung, eine Anlaufstelle findet: das INBZSomit gewährleistet das INBZ jederzeit eine zügige und rasche Erstabklärung und -behandlung von Notfällen und Notfalleinweisungen von Rettungsdienst/Notarzt und ärztlichen Notfalldiensten (kassenärztlicher Notdienst). Zudem wird bei jedem Patienten die Indikation zur stationären Behandlung überprüft.

Schließlich möchten wir uns um Ihre Gesundheit bestmöglich kümmern. 

Schockraum

Im „Schockraum“ werden schwerverletzte (z.B. schwere Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Stürze aus großer Höhe, Explosionsverletzungen, Einklemmungen, Verschüttungen etc.) und schwer erkrankte Patienten (z.B. Reanimationen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, schwere Asthmaanfälle, septische Patienten etc. ) erstversorgt.

Im Schockraum der Notaufnahme ist es primäres Ziel, die Vitalfunktionen (u.a. Atmung- und Kreislaufsystem) zu stabilisieren und aufrechtzuerhalten. Zudem steht die Diagnostik (Radiologie- und Labor-untersuchungen, EKG und Ultraschall etc.) im Vordergrund um entsprechend therapeutische Konsequenzen ziehen zu können (OP, Herzkatheter, Lyse, Spezialmedikamente, Intensivstation, Stroke Unit, Transfusionen etc.)

Unser Schockraum verfügt über eine hochmoderne Ausstattung, eingebettet in das sog. ABCDE-Prinzip. So findet man u.a. Videolaryngoskopie, Infusionsgerät für die schnellstmögliche Applikation von Infusionen und Blutprodukten, Sonografie, Thoraktomieset u.v.m.

Unterstützt mit hochtechnisierter Ausstattung der Radiologie Oberland spielt das Integrierte Notfall- und Behandlungszentrum (INBZ) in Agatharied eine zentrale Rolle am regionalen Traumazentrum des Krankenhauses Agatharied

Radiologie Oberland

Regionales Traumazentrum
 

So behandeln wir mit Hilfe modernstem interdisziplinärem Schockraummanagement ca. 100 polytraumatisierte (schwerstverletzte) Patienten pro Jahr. Diese Zahlen sind ein wichtiger Teil von Ergebnissen für das Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

OP-Bereich

Die ZNA verfügt über einen eigenen kleinen OP, im welchem unter sterilen Bedingung kleinste und kleine Eingriffe durchgeführt werden können (Wundversorgung, handchirurgische Kleineingriffe).
Auch die Möglichkeit einer Notfall-OP wäre hier jederzeit gegeben.

Gipsraum

Für die Ruhigstellung und Schienung ist es gelegentlich notwendig einen Gips anzulegen. Mit einem modernen digitalen Bildwandler ist hier die  Möglichkeit der Durchleuchtung gegeben. Er unterstützt die optimale Kontrolle der richtigen Knochenstellung zueinander.