COVID-19 - Informationen auf einen Blick.

Rund um die Uhr für Sie da

Auf unserer Intensivstation werden jährlich rund 450 kritisch kranke Patienten nach Operationen, Unfällen und Verletzungen sowie mit schwerwiegenden inneren Erkrankungen behandelt. Die Versorgung der Patienten ist rund um die Uhr durch ein spezialisiertes Ärzteteam abgedeckt.

Wir arbeiten mit rund 40 Pflegekräften in drei Schichten. Während jeder Schicht sind mindestens vier Pflegekräfte vor Ort. Das Pflegeteam arbeitet nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und integriert dabei auch sog. paramedizinische Methoden, wie Aromatherapie, in die Behandlung. Ergänzend zum Pflegeteam kommen täglich Physiotherapeuten zu den Patienten, um mit diesen individuell abgestimmte, krankengymnastische Übungsprogramme durchzuführen. Darüber hinaus stehen Ergo- und Sprachtherapeuten zur Verfügung, die je nach Bedarf besondere Beschäftigungs- und Sprechübungen anbieten. 

Sicherheit durch modernste Technik

Modernste Technik hilft uns, lebenswichtige Organfunktionen kritischkranker Patienten zu überwachen und gegebenfalls teilweise oder ganz zu ersetzen. An jedem Behandlungsplatz befindet sich ein Monitor, der kontinuierlich die Herzaktionen, den Blutdruck, die Atemfrequenz, die Sauerstoffsättigung des Blutes sowie die Körpertemperatur misst.

Diese Grundüberwachung kann je nach Bedarf mittels Katheter erweitert werden. Insbesondere kann so die Pumpleistung des Herzens (Pulskonturanalyse, PICCO) und der Druck im kleinen Kreislauf (Pulmonalarteriendruck) überwacht werden. Mit einem modernen Ultraschallgerät wird die Herzaktion, auch direkt über den Brustkorb (transthorakal) oder noch genauer über die Speiseröhre (transösophageal) beobachtet oder andere Körperregionen (z.B. Bauch, Hals, Leisten) untersucht.
Mit speziellen Optiken (Bronchoskope) können wir die Atemwege direkt einsehen und untersuchen und wenn erforderlich dort auch kleinere Eingriffe, wie z. B. die gezielte Reinigung verschlossener Lungenabschnitte oder die Entnahme von Gewebeproben durchführen.

Einige wichtige Laboruntersuchungen führen wir mit bettseitigen Geräten selbst auf der Intensivstation (Blutgase, Elektrolyte, Blutzucker, Laktatwerte) oder im benachbarten Operationstrakt (Blutgerinnungsanalyse, Thrombelastographie) durch. Für weitere Untersuchungen steht uns das hausinterne Notfalllabor Tag und Nacht zur Verfügung.

Teilweise oder vollständig versagende Organsysteme können medikamentös und maschinell unterstützt oder teilweise auch ganz ersetzt werden. Beatmungsgeräte der neuesten Generation helfen uns, das gesamte Spektrum der Beatmung anzubieten, angefangen von der nicht-invasiven Atemunterstützung mit speziellen Masken und Helmen (CPAP) bis hin zu differenzierten Beatmungs- und Entwöhnungstechniken mit modernsten Beatmungsgeräten (Evita XL, S1-Respirator). Zur Behandlung des akuten Nierenversagens stehen drei Dialysegeräte für die Blutwäsche zur Verfügung. Diese werden bereits seit einigen Jahren mit einer besonderen Form der regionalen Blutverdünnung betrieben (Citratdialyse), so dass sie auch bei Patienten mit schweren Blutgerinnungsstörungen, wie sie bei kritisch Kranken häufig auftreten, sicher eingesetzt werden können.


CHEFARZT
PRIV. DOZ. DR. MED. JOACHIM GROH

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