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Erkrankungen von Leber und Galle

Erkrankungen der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege werden meistens durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen und den Ultraschall erkannt. Die Behandlung richtet sich dann nach der jeweiligen Ursache. Leber und Galle spielen in der Form zusammen, dass die Leber Galleflüssigkeit bildet, die dann über die ableitenden Gallenwege in den Zwölffingerdarm geleitet wird. Die Gallenblase ist ein Zwischenspeicher für die Gallenflüssigkeit.

Gallensteine

Bei der häufigen Erkrankung "Gallenstein" handelt es sich um Ablagerungen in der Gallenblase, die ähnlich wie Steine aussehen. Sie bestehen aus einem Gemisch von Cholesterin, Gallefarbstoffen und Kalk. Wenn die Gallensteine klein sind, können sie aus der Gallenblase heraus in die ableitenden Gallenwege "wandern" und dort viel Übel auslösen. Neben dem Aufstau der Gallenflüssigkeit, die sich bei dem Patienten mit einer Gelbfärbung der Haut äußert, kann es durch einen im Gallengang verklemmten Stein zu einer Entzündung der Gallenblase, einer akuten Cholezystitis kommen.
Viele Menschen in Deutschland haben Gallensteine, aber nur zehn Prozent von diesen Gallensteinträgern haben Symptome, meist in Form von Schmerzen. In diesen Fällen ist eine Operation der Gallenblase angezeigt.

Lebererkrankungen

Die Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan des Körpers. Viele lebenswichtige Stoffe werden in ihr gebildet (z.B. Blutgerinnungsfaktoren) oder abgebaut. Daher ist eine Erkrankung der Leber auch immer gefährlich für die Gesundheit des Patienten. Die Leber kann durch eine Entzündung angegriffen oder auch durch andere Ursachen geschädigt werden. In unseren Breiten zählt der übermäßige Alkoholkonsum immer noch als eine häufige Ursache von Lebererkrankungen.
Alle chronischen Lebererkrankungen können zu einer Zerstörung der Leber, der sog. Leberzirrhose, führen. Diese verursacht zahlreiche Komplikationen, die das Leben des Patienten beeinträchtigen oder bedrohen.

 

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