Häufige Erkrankungen der Speiseröhre

Refluxkrankheit

In unserer Wohlstandsgesellschaft nimmt die Häufigkeit der sog. Refluxerkrankung deutlich zu. Bei der Refluxkrankheit kommt es zum Rückfluß von Magensäure in den unteren Teil der Speiseröhre und dadurch zu Entzündungen. Dauert diese länger, können narbige Engstellen oder sogar bösartige Tumore entstehen.

Die Refluxkrankheit muss daher frühzeitig entdeckt und behandelt werden um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Mittels hochauflösender Endoskopie (Spiegelungsunteruchung)  können frühe Krebserkrankungen erkannt und je nach Ausdehnung der Erkrankung auch endoskopisch entfernt werden. Wenn die Krebserkrankung der Speiseröhre fortgeschritten ist, kann eine Chemotherapie, evtl. in Kombination mit einer Strahlentherapie, vor einer nötigen Operation die Heilungsaussichten verbessern. Bei inoperablen Krebserkrankungen lässt sich die Passage der Speiseröhre z.B. mit einem sog. Stent offen halten.

Krampfadern der Speiseröhre

Bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen können sog. Ösophagusvarizen (Krampfadern der Speiseröhre) entstehen. Diese können einreißen und heftig bluten, die Patienten sind lebensgefährlich erkrankt. Mittels moderner endoskopischer Verfahren können diese blutenden Varizen im Notfall unterbunden und die Blutung somit gestillt werden. Diese sog. Ösophagusvarizenligatur führen wir auch nachts und am Wochenende durch.

Bewegungsstörungen

Neben den entzündlichen und bösartigen Speiseröhrenerkrankungen leiden einige Patienten an sog. Motilitätsstörungen der Speiseröhre. Ein Beispiel hierfür ist die Achalasie. Hierbei kommt es durch eine Fehlfunktion des Verschlussmuskels am Übergang von der Speiseröhre zum Magen zu heftigen Schluckbeschwerden. Durch eine gezielte Diagnostik können wir diese Erkrankung exakt feststellen und behandeln.

 

CHEFARZT
PD DR. MED. PETER KLARE

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