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Erfolgreiche Brandschutzübung am Krankenhaus Agatharied

Hausham, 24.11.2025 – Am Samstagvormittag fand im Krankenhaus Agatharied eine groß angelegte Brandschutzübung auf der Intensivstation statt. Die realitätsnahe Übung, die gemeinsam mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz durchgeführt wurde, verlief erfolgreich und ohne Zwischenfälle. Ziel war es, die Abläufe im Brandfall zu trainieren und die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure weiter zu verbessern.

Reibungsloser Ablauf dank guter Vorbereitung

Zu Beginn der Übung führten die Verantwortlichen des Krankenhauses und die Einsatzkräfte eine ausführliche Begehung der Intensivstation durch. Dabei wurden Räumlichkeiten, Zugangswege und Evakuierungswege besichtigt sowie sicherheitsrelevante Besonderheiten erläutert – etwa der Umgang mit komplexer Medizintechnik wie Beatmungsgeräten, Perfusoren oder Dialysegeräten.

Übungsszenario: Brand auf der Intensivstation

Das Szenario sah den Brand eines Intensivbetts mit Verrauchung des Zimmers vor. Eine Pflegekraft „entdeckte“ im Rahmen der Übung das Feuer und löste bestimmungsgemäß den Brandmeldealarm aus. Anschließend wurden folgende Maßnahmen geprobt:

  • Geordnetes Zusammenziehen des Personals im Sammelbereich

  • Evakuierung benachbarter Patientinnen und Patienten

  • Erste Löschversuche durch das Pflegepersonal

  • Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst

Alle Abläufe verliefen kontrolliert und ruhig – genau wie im Konzept der Stellübung vorgesehen.

Starke interdisziplinäre Zusammenarbeit

An der Übung nahmen Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Institutionen teil, darunter das Krankenhaus, die Feuerwehren Agatharied und Hausham, das Landratsamt, der Katastrophenschutz sowie der Rettungsdienst. Das Krankenhaus wurde unter anderem durch Vorstand Benjamin Bartholdt, Ärztlichen Direktor Dr. Steffen Herdtle, die Katastrophenschutzbeauftragten Dr. Thomas und Dr. Martin von Ahnen, die leitende Oberärztin der Intensivstation Anne Heimburger sowie die pflegerische Leitung Herrn Stroehla vertreten. Zudem waren Kolleginnen und Kollegen aus Pflege, Anästhesie, Internistischer Intensivmedizin, Technik und Sicherheitsbeauftragte beteiligt.

Aufseiten der Einsatzkräfte waren unter anderem Kreisbrandrat Christian Probst, Jürgen Fink (Leiter Rettungsdienst und OrgL-Gruppe BRK KV Miesbach) sowie Florian Maier und Marcus Kober (Kommandanten der Feuerwehr Agatharied) aktiv. Auch Jens Zangenfeind, Bürgermeister von Hausham und stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach, begleitete die Übung mit großem Engagement und Begeisterung.

Wichtige Erkenntnisse – wertvoll für den Ernstfall

Die Brandschutzübung verfolgte mehrere Ziele, darunter:

  • das realitätsnahe Training der Versorgung und Evakuierung schwerkranker Patientinnen und Patienten,

  • der sichere Umgang mit lebenswichtiger Medizintechnik,

  • die Optimierung der Kommunikationswege im Einsatzfall,

  • die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Klinikpersonal und externen Einsatzkräften.

Alle Ziele konnten erfolgreich erreicht werden. Die Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit der Durchführung und betonten den hohen Stellenwert solcher Übungen für die Patientensicherheit.

Positive Bilanz

„Der heutige Ablauf hat gezeigt, wie wichtig regelmäßige Übungen sind, um im Ernstfall schnell und professionell handeln zu können. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war hervorragend“, fasste Krankenhausvorstand Benjamin Bartholdt zusammen. Katastrophenschutzbeauftragter Oberarzt Dr. von Ahnen freute sich über das große Engagement der Mitwirkenden: „Großer Dank geht an die beteiligten Mitarbeitenden sowie die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Feuerwehren und Rettungsdienste, die sich am Wochenende Zeit für die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten genommen haben“. 

Die Übung wurde fotografisch und filmisch dokumentiert und wird intern zur weiteren Optimierung von Abläufen ausgewertet.