COVID-19 - Informationen auf einen Blick.

Neuigkeiten aus der Klinik

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Pressemitteilung zu COVID-19 (Coronavirus)

Stellungnahme zum Einsatz von Cytotec (Misoprostol)

Seit dem 11.2.2020 berichten unter anderem der Bayerische Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung über gravierende Komplikationen in der Geburtshilfe in direktem Zusammenhang mit dem Medikament Cytotec© (Wirkstoff Misoprostol), welches seit Langem geburtseinleitend eingesetzt wird.

Unser geburtshilfliches Team (Hebammen und Ärzte/Innen) beobachtet mit Sorge die dadurch verursachte starke Verunsicherung der werdenden Mütter. Auch Frauen, deren Entbindung bereits länger zurückliegt, werden durch die aktuellen Medien nachträglich verängstigt.

Die wissenschaftliche Studienlage rechtfertigt den Einsatz geburtseinleitender Medikamente und Medizinprodukte für klar definierte Indikationen. Es sind nur wenige Präparate und Produkte in der Schwangerschaft zugelassen. Ein verantwortungsvoller, mit der Schwangeren offen kommunizierter „off-label-use" ist deshalb in der Geburtshilfe unverzichtbar.

Der Wirkstoff Misoprostol kommt im Krankenhaus Agatharied nur zum Einsatz, wenn sichergestellt ist, dass keine relevanten Operationen an der Gebärmutter (wie Kaiserschnitt) vorausgegangen sind.

Die Geburtseinleitung bedarf immer einer klaren Indikationsstellung. Grundlagen hierfür sind wissenschaftliche Erkenntnisse und internationale Empfehlungen u.a. der WHO – wie im Fall des Wirkstoffes Misoprostol. Nach Überschreiten des Geburtstermins erhöhen sich die Risiken für Mutter und Kind.

Grundsätzlich gilt bei jeder Geburtseinleitung, die Schwangeren über die geplante Methode bzw. mögliche Alternativen aufzuklären.

Wenn die Geburt nicht auf natürlichem Wege beginnt, stehen die Schwangere und ihr geburtshilfliches Team vor der Wahl zwischen einem Kaiserschnitt und einer Geburtseinleitung. Die meisten Schwangeren wünschen sich eine vaginale Geburt und möchten einen Kaiserschnitt vermeiden – diese Auffassung teilen Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen uneingeschränkt, sofern nicht aus anderen medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt erforderlich wird.

Eine zusammen mit der Schwangeren getroffene Entscheidung zur Methode der Geburtseinleitung ist für das Vertrauensverhältnis im Kreißsaal unerläßlich.

Vor dem Hintergrund der aktuellen öffentlichen Diskussion ist wichtig zu wissen, dass alle Methoden der Geburtseinleitung neben dem erwünschten Nutzen auch Risiken bergen. Diese Risiken werden für den Fall, dass eine Geburtseinleitung notwendig wäre, mit der Schwangeren zusammen abgewogen und dann gemeinsam entschieden.

An dieser Stellen möchten wir auch auf die offizielle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) verweisen (Link).

Ihr

Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Rimbach
Chefarzt Gynäkologie & Geburtshilfe

und das Team der Geburtshilfe

Das Krankenhaus Agatharied in den Medien

 

 

Unser Chefarzt für Unfall-, Schulter- und Ellenbogenchirurgie, Prof. Dr. med. Ulrich Brunner ist ein ausgewiesener Schulterspezialist. Mehr Informationen zur Orthoclinic Agatharied und zu Prof. Dr. Brunner finden Sie hier. Oder möchten Sie dirket einen Termin zum Erstgespräch vereinbaren?

Hier gelangen Sie zur Übersicht der Artikel die in den Medien über das Krankenhauses Agatharied erschienen sind.

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Unsere Pressemitteilungen

Neue Navigationstechnologie in der Wirbelsäulenchirurgie

Hausham, 11.10.2019 – Mit einer Spende in Höhe von 20.000 EUR an den Freundeskreis des Krankenhauses Agatharied e.V. unterstützt die Claus-Enneker-Stiftung die Weiter-entwicklung eines technologischen Verfahrens im Bereich der Wirbelsäulenbehandlung am Standort Agatharied. Der Zuschuss unterstützte die Anschaffung einer interoperati-ven Navigation sowie eines 3D-C-Bogens und trägt damit zur technischen Innovation und zur weiteren Verbesserung der Versorgung von traumatologischen und orthopädischen Patienten am Krankenhaus Agatharied bei.

OP-Instrumente für Kenia

Krankenhaus Agatharied spendet aussortiertes OP-Instrumentarium

Hausham, 13.02.2020 – Ohne materiellen Wert und doch unvorstellbar wertvoll: OP-Instrumente, die nicht mehr dem aktuellsten Medizinproduktegesetz entsprechen, wer-den in deutschen Krankenhäusern ausgesondert. In Ländern, in denen medizinisches In-strumentarium rar ist, können diese Werkzeuge noch Leben retten. Das Krankenhaus Agatharied spendete kürzlich gynäkologische Instrumente an die Organisation run2gether. Klemmen und Co kommen in Kenia so schon bald wieder zum Einsatz.

Stroke Unit am Krankenhaus Agatharied rezertifiziert

Hausham, 21.08.2019 – Bereits zum zweiten Mal wurde die Schlaganfalleinheit der Abteilung für Neurologie am Krankenhaus Agatharied nach dem gemeinsamen Verfahren der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Schlaganfall als regionale Stroke Unit zertifiziert. Auf den steigenden Bedarf in der Region wurde bereits reagiert - zukünftig stehen im Krankenhaus Agatharied fünf Betten zur Akutversorgung von Schlaganfallpatienten zur Verfügung.


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