Aktuelle Informationen auf einen Blick.

Neuigkeiten aus der Klinik

Wir halten Sie auf dem Laufenden und berichten kontinuierlich über Entwicklungen und Ereignisse am Krankenhaus Agatharied. Sie möchten in unseren Presseverteiler aufgenommen werden oder haben als Journalist Fragen? Melden Sie sich gerne bei unserer Presseverantwortlichen Melanie Speicher.

Das Krankenhaus Agatharied in den Medien

Wir sind online! Sie finden uns nun auch auf Facebook und Instagram. Alle Presseartikel über das Krankenhaus Agatharied finden Sie in unserem Pressespiegel. 

Hier gehts zum Pressespiegel

 

Unsere neuesten Pressemitteilungen

27.09.2021

Zuhause versorgt trotz ALS. Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin geht an Neurologen-Team. LESEN

20.09.2021

Gute Noten trotz Corona - Vier von 14 Schülerinnen und Schüler von der Berufsfachschule für Pflege des Krankenhauses
Agatharied mit Staatspreis ausgezeichnet. LESEN

13.09.2021

Diabetiker optimal versorgt - Krankenhaus Agatharied etabliert Diabetes-Schwerpunktstation. LESEN

04.08.2021

Meilenstein in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen - Förderung durch die Beisheim Stiftung ermöglicht Hightech-Ausstattung der Kardialen Elektrophysiologie in Agatharied. LESEN

02.08.2021

Pflegefachhilfeausbildung erfolgreich abgeschlossen, trotz Corona - Alle zwölf Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung bestanden. LESEN

08.07.2021

Krankenhaus Agatharied minimiert postoperative Komplikationen - Therapiekonzept für sichere Darmchirurgie in Fachbuch veröffentlicht. LESEN

29.06.2021

Ärzte der Schilddrüsenclinic am Krankenhaus Agatharied entwickeln Idee, die zur Serie reift - Nachblutungsdetektor: Quantensprung für die Patientensicherheit. LESEN

16.06.2021

Neue Chefärztin der Kinder- und Jugendmedizin - Margit Kellerer übernimmt medizinische Leitung der Kinderstation. LESEN

17.05.2021

Erweitertes Spektrum für Krebspatienten: Stationäre Hämatologie und Onkologie neu am Krankenhaus Agatharied. LESEN

07.04.2021

Krankenhaus Chefarzt veröffentlicht Gesamtwerk "Expertise Schulter" - Neues Lehrbuch von Prof. Dr. med. Ulrich Brunner definiert Maßstäbe in der Schulterchirurgie.  LESEN

19.02.2021

Telemedizinisches Pilotprojekt macht Schule. Krankenhaus Agatharied ermöglicht ambulante Palliativbetreuung bei neurologischen Erkrankungen. LESEN

31.03.2021

Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe mit "Golden Scope" ausgezeichnet. PD Dr. Stefan Rimbach erhielt höchste Ehrung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. LESEN

05.03.2021

Von Agatharied nach Baryschiwka - Medizintechnik des Krankenhauses Agatharied bekommt in der Ukraine neues Einsatzgebiet. LESEN

01.03.2021

Dr. med Franz Meisner übernimmt die Gefäßmedizin im MVZ Holzkirchen. LESEN

26.01.2021

Krankenhaus krempelt die Ärmel hoch - bereits ein Viertel der Klinikmitarbeiter gegen Coronavirus geimpft. LESEN

 

Sie sind auf der Suche nach älteren Pressemitteilungen?

Diese finden Sie in unserem Archiv. 

Das Krankenhaus Agatharied in Zeiten der Corona-Pandemie

Stellungnahme zum Einsatz von Cytotec (Misoprostol)

Seit dem 11.2.2020 berichten unter anderem der Bayerische Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung über gravierende Komplikationen in der Geburtshilfe in direktem Zusammenhang mit dem Medikament Cytotec© (Wirkstoff Misoprostol), welches seit Langem geburtseinleitend eingesetzt wird.

Unser geburtshilfliches Team (Hebammen und Ärzte/Innen) beobachtet mit Sorge die dadurch verursachte starke Verunsicherung der werdenden Mütter. Auch Frauen, deren Entbindung bereits länger zurückliegt, werden durch die aktuellen Medien nachträglich verängstigt.

Die wissenschaftliche Studienlage rechtfertigt den Einsatz geburtseinleitender Medikamente und Medizinprodukte für klar definierte Indikationen. Es sind nur wenige Präparate und Produkte in der Schwangerschaft zugelassen. Ein verantwortungsvoller, mit der Schwangeren offen kommunizierter „off-label-use" ist deshalb in der Geburtshilfe unverzichtbar.

Der Wirkstoff Misoprostol kommt im Krankenhaus Agatharied nur zum Einsatz, wenn sichergestellt ist, dass keine relevanten Operationen an der Gebärmutter (wie Kaiserschnitt) vorausgegangen sind.

Die Geburtseinleitung bedarf immer einer klaren Indikationsstellung. Grundlagen hierfür sind wissenschaftliche Erkenntnisse und internationale Empfehlungen u.a. der WHO – wie im Fall des Wirkstoffes Misoprostol. Nach Überschreiten des Geburtstermins erhöhen sich die Risiken für Mutter und Kind.

Grundsätzlich gilt bei jeder Geburtseinleitung, die Schwangeren über die geplante Methode bzw. mögliche Alternativen aufzuklären.

Wenn die Geburt nicht auf natürlichem Wege beginnt, stehen die Schwangere und ihr geburtshilfliches Team vor der Wahl zwischen einem Kaiserschnitt und einer Geburtseinleitung. Die meisten Schwangeren wünschen sich eine vaginale Geburt und möchten einen Kaiserschnitt vermeiden – diese Auffassung teilen Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen uneingeschränkt, sofern nicht aus anderen medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt erforderlich wird.

Eine zusammen mit der Schwangeren getroffene Entscheidung zur Methode der Geburtseinleitung ist für das Vertrauensverhältnis im Kreißsaal unerläßlich.

Vor dem Hintergrund der aktuellen öffentlichen Diskussion ist wichtig zu wissen, dass alle Methoden der Geburtseinleitung neben dem erwünschten Nutzen auch Risiken bergen. Diese Risiken werden für den Fall, dass eine Geburtseinleitung notwendig wäre, mit der Schwangeren zusammen abgewogen und dann gemeinsam entschieden.

An dieser Stellen möchten wir auch auf die offizielle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) verweisen (Link).

Ihr

Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Rimbach
Chefarzt Gynäkologie & Geburtshilfe

und das Team der Geburtshilfe


REFERENTIN FÜR UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION
MELANIE SPEICHER M.A.

Telefon: +49 (0)8026 393-3002
Telefax: +49 (0)8026 393-4600

E-Mail