COVID-19 - Informationen auf einen Blick.

Neuigkeiten aus der Klinik

Wir halten Sie auf dem Laufenden und berichten kontinuierlich über Entwicklungen und Ereignisse am Krankenhaus Agatharied. Sie möchten in unseren Presseverteiler aufgenommen werden oder haben als Journalist Fragen? Melden Sie sich gerne bei unserer Presseverantwortlichen Melanie Speicher.

Das Krankenhaus Agatharied in den Medien

Unsere neuesten Pressemitteilungen

November 2020

Hausham, 12.11.2020

Das Krankenhaus Agatharied und die kbo-Lech-Mangfall-Klinik werden am Freitag, den 13. No-vember 2020 telefonisch nur eingeschränkt erreichbar sein.

Aufgrund einer Schalthandlung der Telekom sind sowohl das Krankenhaus Agatharied, als auch die kbo-Lech-Mangfall Klinik am Freitag, den 13. November 2020 vormittags in der Zeit von 8:00 – 10:00 Uhr nur über die Rufnummer 08026/396-634 erreichbar. Da es sich bei dieser Verbindung um einen Nebenanschluss handelt, kann es auch während diesem Zeitraum leider zu Einschränkungen oder Überlastungen kommen. Wir bitten, diese Nummer während diesem Zeitraum nur in dringenden Fällen zu benutzen und wenn möglich, die Häuser anschließend telefonisch oder jederzeit per E-Mail zu kontaktieren.

Anschließend (Freitag, 13. November ab ca. 10:00 Uhr) sind die Häuser wieder wie gewohnt unter den bekannten Nummern erreichbar:
Krankenhaus Agatharied: +49 (0)8026 393-0
Kbo-Lech-Mangfall-Klink: +49 (0)8026 393-7000

Das Krankenhaus Agatharied und die kbo-Lech-Mangfall-Klinik bitten um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen.

Download Pressemitteilung

Hausham, 10.11.2020 - Im Endoprothetikzentrum am Krankenhaus Agatharied werden jährlich über 450 Hüft- und Kniegelenke operiert. Die hohe Qualität und das breite Behandlungsspektrum wur-den der Abteilung zuletzt durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädi-sche Chirurgie mit der Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung bestätigt.

Der operative Gelenkersatz kann als eine Erfolgsgeschichte der Orthopädie bezeichnet werden. Alleine in Deutschland erhalten jährlich rund 400 000 Menschen einen solchen Eingriff etwa am Knie- oder Hüftgelenk. Doch auch bei höchster Präzision und Sorgfalt sowie ausgereiften Im-plantaten kann es nach der Operation mitunter zu länger anhaltenden Beschwerden und Ein-schränkungen kommen. Die Wahl einer Klinik mit höchsten Qualitätsstandards und einem er-fahrenen Operationsteam ist daher entscheidend.

Unter der Leitung des erfahrenen Spezialisten für Gelenkersatz und gelenkerhaltende Chirurgie an Hüft- und Kniegelenk, Chefarzt PD Dr. med. Dr. med. univ. Peter M. Prodinger hat sich das Endoprothetikzentrum am Krankenhaus Agatharied während der letzten Jahre als zuverlässige Adresse für alle Fragestellungen an Hüft- und Kniegelenk etabliert. „Die Zertifizierung bestätigt das, was für unser Team bereits seit Jahren der geltende Anspruch ist: maximale Versorgungs-qualität in der gesamten Bandbreite des künstlichen Gelenkersatzes. Uns ist es wichtig, für unse-re Patienten die Antwort auf ihre medizinische Fragestellung zu kennen - ob Einsatz eines künst-lichen Gelenks, Wechseloperationen bei Patienten die an einem Prothesenverschleiß oder an einer Protheseninfektion leiden oder auch die endoprothetische Versorgung von Frakturen.“, erklärt Dr. Prodinger das breite Behandlungsspektrum seiner Abteilung.

Gemäß den Zertifizierungskriterien bestätigt die Auszeichnung die Patientenversorgung nach strengen Sicherheitsvorgaben und nach aktuellstem Stand der Wissenschaft, eine lückenlose Dokumentation und Überprüfung der operativen und pflegerischen Behandlungsstandards der versorgenden Abteilung für Orthopädie sowie aller am Prozess beteiligten Abteilungen. Dazu zählen bei einem stationären Aufenthalt neben der Orthopädie auch die Anästhesie, OP-Personal, Sterilisation, Pflege, Physiotherapie, Sozialdienst, Verwaltung u.v.m. Alle Prozesse un-terliegen einer definierten Vorgehensweise mit Verfahrensanweisungen, einem konsequenten Risikoscreening sowie einem standardisierten Komplikationsmanagement.

Benjamin Bartholdt, Leiter Unternehmensentwicklung am Krankenhaus Agatharied zeigt sich zufrieden über die erfolgreiche Zertifizierung: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung – sie bestätigt uns die gelebte Fokussierung auf höchste Patientensicherheit und Versorgungsqualität. Die stetige Steigerung der Fallzahlen über die letzten Jahre verstehen wir als Ausdruck des Ver-trauens der Patienten und der zuweisenden Ärzte. Zusätzlich bietet die Bestätigung durch eine unabhängige Stelle eine neutrale Vergleichsgrundlage für Patienten und Angehörige bei der Wahl ihrer Klinik.“

Neben der Patientenversorgung, für die das Krankenhaus Agatharied zusätzlich zur Hüft- und Kniegelenkchirurgie auch ein Schulter- und Ellenbogenzentrum, eine Sparte für Wirbelsäulen-chirurgie sowie für Sportorthopädie bietet, verfügt die Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie auch über die volle Weiterbildungsermächtigung zur Ausbildung von Fachärzten.

Download Pressemitteilung

Download Bild Ärztliche Leitung Orthochirurgie (Prof. Dr. med. Ulrich Brunner, Chefarzt Unfall-, Schulter- & Ellenbogenchirurgie und PD Dr. med. Dr. med. univ. Peter M. Prodinger, Chefarzt Endoprothetik, Orthopädie, 2019)

Hausham, 10.11.2020 – Sie ist da, die zweite Welle. Wovor schon seit Wochen und Monaten gewarnt wurde, wird nun immer realer. Die Anzahl der Corona-Infizierten wächst welt- und deutschlandweit und somit auch die Zahl der medizinisch zu betreuenden Per-sonen in den Krankenhäusern. Corona-Intensivpatienten in Deutschland erreichen aktuell fast den bisherigen Höchstwert der ersten Pandemie-Welle. Die Herausforderungen für die Krankenhäuser sind in diesen Zeiten vielseitig und belastend – nicht zuletzt durch die Besucher.

In vielen Krankenhäusern war es bereits Thema und nach und nach werden einige Häuser wieder dazu gezwungen: das Besuchsverbot. Für Patientinnen und Patienten – vor allem bei Langzeitaufenthalten – hat das Anfang des Jahres verhängte Besuchsverbot zu erheblichen, vor allem psychischen, Belastungen geführt. Andererseits muss für Krankenhäuser der Schutz der Mitarbeiter sowie der Patienten des Hauses im Vordergrund stehen. Kann dieser nicht gewährleistet werden, wankt die gesundheitliche Versorgung der gesamten Region. Trotz der sich aktuell zuspitzenden Lage versuchen die Verantwortlichen des Krankenhaus Agatharied ein grundsätzliches Besuchsverbot zu vermeiden. Ob dies jedoch dauerhaft gelingen kann, hängt stark vom weiteren Verlauf der Pandemie und dem Verhalten eines jeden Einzelnen ab.

Besuche im Krankenhaus Agatharied sind streng geregelt.
Eine der vielen Regelungen, um die Sicherheit der Mitarbeiter und Patienten zu gewährleisten, ist die Besucherregelung des Krankenhauses. Basierend auf der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde festgelegt, dass Besuche unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden. Detaillierte Informationen diesbezüglich können auf der Webseite www.khagatharied.de abgerufen werden. Für das Krankenhaus bedeutet dies einen erheblichen personellen und administrativen Mehraufwand, der durch ein Besuchsverbot enorm minimiert werden könnte.

Nicht alle Besucher und Patienten halten sich an die Regelungen
Leider, wie bereits in vorherigen Pressemitteilungen erwähnt, kommt es immer wieder zur Missachtung der Besucherregelungen. Zum Beispiel werden die vorgeschriebenen Besuchszeiten nicht eingehalten, oder die Hygieneregeln wie Mindestabstand und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nicht eingehalten. Ausufernde und zum Teil lautstarke Diskussionen und Anschuldigungen gegen die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, welche sich streng an die Vorschriften des Hauses halten, sind leider an der Tagesordnung. Derartige Vorfälle, zusammen mit der sich aktuell zuspitzenden Pandemiesituation, stellen eine enorme zusätzliche Belastung für das Krankenhaus dar.

Eindringlicher Appell
Ein grundsätzliches Besuchsverbot im Krankenhaus Agatharied, wie es übrigens in anderen Krankenhäusern längst umgesetzt wurde, lässt sich nur vermeiden, wenn sich Patienten wie Besucher an die Hygieneregeln halten – und natürlich, wenn die Corona-Lage nicht außer Kontrolle gerät.
Deshalb richtet das Krankenhaus Agatharied noch einmal den dringenden Appell an alle Besucher und Patienten des Krankenhauses, jeden Besuch generell zu hinterfragen. Handelt es sich beispielsweise um einen absehbar kurzen Aufenthalt, sollte wo möglich ganz auf Besuche verzichtet werden. Jeder Kontakt beinhaltet eine potentielle Gefahr der Ansteckung. Damit riskiert jeder Besucher und jeder Patient, dass aufgrund einer Infektionsausbreitung das Krankenhaus handlungsunfähig wird. Sind Besuche erforderlich, dann ist die Einhaltung der Besuchsregelungen des Krankenhauses Agatharied oberstes Gebot. Untersagt sind Besuche von Personen, die in den letzten 14 Tagen unter unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen (Luftnot, Husten, Auswurf, Brustschmerzen,…) jeder Schwere litten. Dies gilt auch für Per-sonen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten und/oder an COVID-19 erkrankten Person gehabt haben.

Bei Missachtung der für das Krankenhaus gültigen Regelungen und Vorschriften ist das Haus gezwungen, konsequent zu handeln: Der Sicherheitsdienst des Krankenhauses darf nach Abstimmung das Hausrecht ausüben und ggf. Besucher des Hauses verweisen oder den Einlass in das Krankenhaus gänzlich verweigern.

Für das Krankenhaus steht die sichere und nachhaltige Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Die erlassene Besuchsregelung dient einzig der Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit des Krankenhauses. Wer diese Regeln in Frage stellt, leistet einem absoluten Besuchsverbot Vorschub.

Download Pressemitteilung

Oktober 2020

Hausham, 13.10.2020 - Seit Oktober zählt die Sportorthopädie zum Leistungsspektrum der Orthoclinic am Kran-kenhaus Agatharied. Mit Priv.-Doz. Dr. med. Philipp Minzlaff, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Sportmedizin, hat das Krankenhaus einen erfahrenen, hoch qualifizierten Spezialisten gewonnen.

Wandern, Klettern, Ski- oder Radfahren – die Alpenregion Tegernsee Schliersee bietet allein durch ihre Landschaft ideale Bedingungen für viele Arten von Freizeitsport. Mit der Neugrün-dung des Bereichs für Sportorthopädie im Rahmen der Orthoclinic Agatharied können sämtliche Verletzungen, die beim Bergsport genauso wie beim Fußball-, Handballspielen, etc. passieren, direkt vor Ort therapiert werden. „Junge Menschen mit Kreuzbandrissen oder Schulterverlet-zungen aber auch Menschen, die altersbedingt zum Beispiel plötzlich Schmerzen beim Laufen haben, sind bei uns an der richtigen Stelle“, erklärt der neue leitende Sportorthopäde, Priv.-Doz. Dr. med. Philipp Minzlaff.

Minzlaff, selbst begeisterter Rad- und Bergsportler und leitender Mannschaftsarzt der Tölzer Löwen, weist langjährige Erfahrung und eine enorme Fachkompetenz auf: Nach seinem Studium an der TU München, in Zürich und in Südafrika hat er sich während der Facharztausbildung in der Abteilung für Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar der TU München bereits auf ver-schiedenste Therapietechniken an Knie- und Schultergelenk spezialisiert. Nach einem Stipendi-um an der Universität Pittsburgh mit Schwerpunkt Kreuzbandverletzungen war Minzlaff zwei Jahre als Oberarzt für Sportorthopädie, Knie- und Schulterchirurgie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main und danach fünf Jahre als leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der Abteilung für Sportorthopädie am Chirurgischen Klinikum München Süd tätig. Schließlich folgte die Habilitation an der TU München. Minzlaff ist Träger des Zertifikats "Kniechirurg der Deutschen Kniegesellschaft (DKG)" sowie Instruktor der AGA, der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie. Ausschließlich sehr erfahrene Ärzte dürfen als Instruktoren für die AGA-Kurse tätig werden.

Der im Landkreis Bad Tölz aufgewachsene Familienvater genießt es, wieder heimatnah tätig zu sein. Fachlich habe in seiner Entscheidung nach Agatharied zu wechseln vor allem eines eine wichtige Rolle gespielt: Die gute Vernetzung von stationärer Versorgungsstruktur des Kranken-hauses mit den vielen ambulanten Partnern in der Region sowie dem ambulanten OP-Zentrum Oberland zur Behandlung von elektiven Patienten. Als regionales Traumazentrum ist die Klinik zudem auch in der Lage, Notfallpatienten umfassend zu versorgen. „Ich freue mich sehr auf eine kollegiale Zusammenarbeit und enge Kooperation mit den anderen Fachdisziplinen und nieder-gelassenen Kollegen und Physiotherapeuten“, so der Fachmediziner.

Für Benjamin Bartholdt, Leiter Unternehmensentwicklung am Krankenhaus Agatharied, ist die Einrichtung des neuen Leistungsbereiches ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung einer bedarfsorientierten Versorgungsstruktur: „Unser Ziel ist es, den Menschen in unserer Re-gion genau die Behandlungsmöglichkeiten zu bieten, die sie brauchen. Mit der Ergänzung des bestehenden, hervorragenden Leistungsspektrums in der Traumatologie, Endoprothetik, Schul-ter- und Wirbelsäulenchirurgie um die Sportorthopädie haben wir eine Lücke geschlossen. Den Patienten bleiben damit lange Wege nach München erspart.“

Für ein persönliches Erstgespräch steht Dr. Minzlaff ab sofort im MVZ Holzkirchen mit seinen Sprechzeiten Montag und Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr und Mittwoch von 10 Uhr bis 18 Uhr zur Verfügung. Kleine Operationen erfolgen im angegliederten ambulanten OP-Zentrum Oberland im Atrium Holzkirchen. Für größere Eingriffe stehen die umfangreichen stationären Strukturen des Krankenhauses Agatharied zur Verfügung. Mehr Informationen zur Orthoclinic Agatharied sowie die Möglichkeit zur Onlineterminvergabe sind der Website www.orthoclinic.bayern zu entnehmen.

Download Pressemitteilung

Download Bild (PD Dr. med. Philipp Minzlaff)

September 2020

Hausham, 21.09.2020

Am Freitag, den 18. September 2020 nahm die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpfleger/ innen der Klasse 2017-2020 am Krankenhaus Agatharied ein offizielles und feierliches Ende. Die Abschlussfeier fand Corona-bedingt im kleineren Rahmen im Restaurant des Krankenhauses Agatharied statt. Trotz mancher eigentlich für den Anlass unüblichen, der aktuellen Situation geschuldeten Vorsichtsmaßnahmen, wie z.B. das Tragen der Mund-Nasen Schutzmaske, wurde herzlich gratuliert, viel gelacht und mehrere Stunden gefeiert.

Von 27 Auszubildenden, die vor drei Jahren die Ausbildung begonnen hatten, haben 13 ihre Ausbildung erfolgreich bestanden, vier bekommen den Bayrischen Staatspreis verliehen und eine Schülerin ist im Moment im Mutterschutz und wird den mündlichen und praktischen Prüfungsteil 2021 nachholen.
Fünf der Absolventen waren bereits mit Agatharied vertraut, denn sie absolvierten auch ihre einjährige Pflegefachhilfe-Ausbildung erfolgreich an der Berufsfachschule für Pflegefachhilfe am Krankenhaus Agatharied. Die restlichen Schülerinnen und Schüler lebten sich rasch und gut in Agatharied ein und schnell wurde aus dem „zusammengeworfenem Haufen“ mit einem großen Ziel eine starke und motivierte Schulklasse.
Die Auszubildenden mussten vor allem im letzten Jahr einigen Herausforderungen gerecht werden. Wie so viele Schüler mussten auch sie ein hohes Maß an Flexibilität und starke Nerven beweisen. Fünf Wochen Homeschooling, veränderte Prüfungsvorbereitung und ungewohnte, andere Prüfungsbedingungen wurden von allen mit guten Ergebnissen erfolgreich bewältigt. 
Besonders stolz konnten vier Absolventen am Freitag strahlen, denn sie durften zusätzlich zu ihren Abschlusszeugnissen den Bayrischen Staatspreis der Regierung von Oberbayern entgegennehmen. Für die Verleihung des Staatspreises sind die Noten des Abschlusszeugnisses ausschlaggebend. Die Schülerinnen Sophia Bocholt, Magdalena Eham, Helena Maier und Amina Saltagic erreichten einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser und wurden dadurch den hohen Anforderungen des Staatspreises gerecht.

Die Ausbildung am Krankenhaus Agatharied wird für die Schülerinnen und Schüler durch spannende und eigenständig geführte Projekte zu einer realen und praxisnahen Lernlandschaft. Zum Beispiel organisierten die Schülerinnen und Schüler im Sommer 2019 einen kreativen Präsentationstag in der Berufsfachschule unter dem Motto „Sozial is super guad – Wir denken an unsere Mitmenschen“. Über Themen wie Erste Hilfe, Teilen – Spenden – Helfen und Krisenintervention informierten die Auszubildenden engagiert und  motiviert die Besucherinnen und Besucher.
Auch vor sensiblen Themen, wie die Arbeitswelt einer Sterbeamme oder Fragen wie, „Die Hilfe ist grenzenlos – auch die Pflege?“ machten die Schülerinnen und Schüler nicht halt,  regten die Besucher zum nachdenken an und gingen gerne mit ihnen ins Gespräch. Durch den kreativen Präsentationstag 2019 lernten die Auszubildenden selbst viel über die vorgestellten Themen, aber auch im Umgang Besuchern und interessierten Patienten.

Ein weiteres hervorragendes Projekt für die Schüler fand von Januar bis März des dritten Ausbildungsjahres zur Gesundheits- und Krankenpflege statt: das Projekt „Schülerteilbereich auf der Station 7“. Unter dem Slogan „Jeder Mensch braucht Pflege und Pflege braucht Perspektiven“ leiteten die Auszubildenden pflegerisch und organisatorisch einen Bereich von zehn Betten der Inneren Medizin und Geriatrie des Krankenhauses Agatharied. Die Schülerinnen und Schüler wurden in jeder Schicht von einer/m ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpfleger/in betreut und bei Fragen oder Unklarheiten unterstützt und bestärkt. Ziele des Projekts waren unter anderem das praktische Erlernen der fachlich kompetenten, auf die Patientensituation bezogener Pflege, die Erweiterung der Kompetenzen, die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und die Verantwortungsübernahme in einem geschütztem Rahmen. Das Projekt stellte unter anderem eine hervorragende Vorbereitung auf die Abschlussprüfung dar und hat sich durch die guten Ergebnisse der Absolventen erneut bewiesen.

Die Klassenleitungen, Frau Birgit Singer und Frau Franziska Rommel gratulierten ihren Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschten ihren ehemaligen Schützlingen für den weiteren Werdegang alles Gute. Im Moment planen zwei Absolventen das Haus zu verlassen, zwei weitere planen ein Studium im Anschluss und neun Absolventen werden zur großen Freude aller voraussichtlich im Krankenhaus Agatharied tätig bleiben.

Wir freuen uns, die gut ausgebildeten Schülerinnen und Schüler dieser Klasse in den Pflegealltag zu entlassen und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.

Download Pressemitteilung

 

Sie sind auf der Suche nach älteren Pressemitteilungen?

Diese finden Sie in unserem Archiv. 

Das Krankenhaus Agatharied in Zeiten der Corona-Pandemie

Hier gelangen Sie zur Übersicht der Artikel die in den Medien über das Krankenhauses Agatharied erschienen sind.

Zum Pressespiegel

Stellungnahme zum Einsatz von Cytotec (Misoprostol)

Seit dem 11.2.2020 berichten unter anderem der Bayerische Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung über gravierende Komplikationen in der Geburtshilfe in direktem Zusammenhang mit dem Medikament Cytotec© (Wirkstoff Misoprostol), welches seit Langem geburtseinleitend eingesetzt wird.

Unser geburtshilfliches Team (Hebammen und Ärzte/Innen) beobachtet mit Sorge die dadurch verursachte starke Verunsicherung der werdenden Mütter. Auch Frauen, deren Entbindung bereits länger zurückliegt, werden durch die aktuellen Medien nachträglich verängstigt.

Die wissenschaftliche Studienlage rechtfertigt den Einsatz geburtseinleitender Medikamente und Medizinprodukte für klar definierte Indikationen. Es sind nur wenige Präparate und Produkte in der Schwangerschaft zugelassen. Ein verantwortungsvoller, mit der Schwangeren offen kommunizierter „off-label-use" ist deshalb in der Geburtshilfe unverzichtbar.

Der Wirkstoff Misoprostol kommt im Krankenhaus Agatharied nur zum Einsatz, wenn sichergestellt ist, dass keine relevanten Operationen an der Gebärmutter (wie Kaiserschnitt) vorausgegangen sind.

Die Geburtseinleitung bedarf immer einer klaren Indikationsstellung. Grundlagen hierfür sind wissenschaftliche Erkenntnisse und internationale Empfehlungen u.a. der WHO – wie im Fall des Wirkstoffes Misoprostol. Nach Überschreiten des Geburtstermins erhöhen sich die Risiken für Mutter und Kind.

Grundsätzlich gilt bei jeder Geburtseinleitung, die Schwangeren über die geplante Methode bzw. mögliche Alternativen aufzuklären.

Wenn die Geburt nicht auf natürlichem Wege beginnt, stehen die Schwangere und ihr geburtshilfliches Team vor der Wahl zwischen einem Kaiserschnitt und einer Geburtseinleitung. Die meisten Schwangeren wünschen sich eine vaginale Geburt und möchten einen Kaiserschnitt vermeiden – diese Auffassung teilen Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen uneingeschränkt, sofern nicht aus anderen medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt erforderlich wird.

Eine zusammen mit der Schwangeren getroffene Entscheidung zur Methode der Geburtseinleitung ist für das Vertrauensverhältnis im Kreißsaal unerläßlich.

Vor dem Hintergrund der aktuellen öffentlichen Diskussion ist wichtig zu wissen, dass alle Methoden der Geburtseinleitung neben dem erwünschten Nutzen auch Risiken bergen. Diese Risiken werden für den Fall, dass eine Geburtseinleitung notwendig wäre, mit der Schwangeren zusammen abgewogen und dann gemeinsam entschieden.

An dieser Stellen möchten wir auch auf die offizielle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) verweisen (Link).

Ihr

Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Rimbach
Chefarzt Gynäkologie & Geburtshilfe

und das Team der Geburtshilfe


REFERENTIN FÜR UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION
MELANIE SPEICHER M.A.

Telefon: +49 (0)8026 393-3002
Telefax: +49 (0)8026 393-4600

E-Mail